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GEWIDA
Orthopädische Praxis
Dr. med. Adrian Chinta
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Narconet Rhein-Neckar
Akupunktur: Eine traditionelle Behandlungsmethode
Akupunktur in Darmstadt bei GEWIDA

Was ist Akupunktur?

Akupunktur ist eine Jahrtausende alte chinesische Heilkunst, in der sich über unzählige Generationen gewachsene chinesische Weisheit vereint. Auf altchinesischen Abbildungen sind Menschen mit 14 Linien, den sogenannten Meridianen, abgebildet. Die Meridiane sind von Kopf bis Fuß über die Körperoberfläche und teilweise leicht darunter verteilt und bestehen aus zwölf Haupt- und zwei Sondermeridianen. Nach den Vorstellungen der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) fließt in den Meridianen die Lebensenergie Qi. Qi tritt an vielen hundert Punkten an die Oberfläche. Sticht man mit Nadeln in sie ein, so nennt man das Akupunktur (lateinisch: acus = Nadel, pungere = stechen).

Krankheitsbegriff in der TCM

Die Lebensenergie Qi besteht aus den Anteilen Yin und Yang. Sie sind immer gleichzeitig im Körper vorhanden und ihr völliges Gleichgewicht stellt nach chinesischer Auffassung den Idealfall von Gesundheit dar. Fließt Qi nicht ungestört entlang der Meridiane, kommt es zu einem Ungleichgewicht von Yin und Yang, was auf Dauer zu Krankheit führt. Nach dieser Auffassung kann Krankheit unteranderem durch mangelnden Qi-Fluss, durch Qi-Stau, durch Mangel an Qi selbst oder durch verbrauchtes Qi entstehen.

Therapie-Prinzip in der TCM

Das Grundprinzip jeder traditionellen chinesischen Therapieform ist es, das Qi wieder in seine natürliche, ausgeglichene Form zu bringen. D.h. das Gleichgewicht von Yin und Yang wieder herzustellen, um so den Qi-Fluss im Körper zu harmonisieren.

Wie wirkt Akupunktur?

Nach Meinung der traditionellen chinesischen Medizin wird durch das Einstechen der Nadeln in die Akupunkturpunkte der Fluss der Lebensenergie Qi auf den Meridianen beeinflusst und so Yin und Yang wieder ins Gleichgewicht gebracht. Somit kann die Akupunktur als ganzheitliche Therapieform im Sinne einer Umsteuerungs- und Regulationstherapie verstanden werden.
Westlich orientierte Wissenschaftler erklären den Vorgang im Moment des Einstichs im Körper so:
Chemische Überträgersubstanzen werden freigesetzt, die sogenannten Neurotransmitter. Sie sind in der Lage, die Schmerzzentren in Rückenmark und Gehirn zu modulieren und das Wachstum von gesunden Zellen, gerade auch bei chronischen Erkrankungen, wieder anzuregen.
Neueren Studien zufolge stimuliert der mechanische Drehreiz der Nadel die Fibroblasten im Bindegewebe. Es kommt zum Aussprossen von Fibrozyten (Zellen des Bindegewebes) mit ihren Zellfortsetzen um bis zu zwei Zentimeter in das umliegende Gewebe. Das könnte ein wichtiger Schlüssel zum Verständnis der regenerativen Akupunkturwirkung sein.

Wie läuft eine Akupunktur-Behandlung ab?

Manche Menschen mögen bei dem Gedanken erschrecken, dass Nadeln in ihre Haut eingestochen werden sollen. Bei der Akupunkturbehandlung werden allerdings sehr feine Nadeln verwendet, was die Behandlung leicht erträglich macht. Beim Einstich der Akupunkturnadel wird in der Regel ein leichter Schmerz ausgelöst, das sogenannte „De-Qi-Gefühl“, das man auch als „Nadelgefühl“ übersetzen könnte. Viele Patienten beschreiben dieses Gefühl als „elektrisierend“. Es signalisiert dem Therapeuten, den Akupunkturpunkt auch wirklich getroffen zu haben. Liegt die Nadel erst einmal, sollte sie schmerzfrei sein. Ein dumpfes Schwellungs- oder ein leichtes Druckgefühl sowie Wärme sind normal und erwünscht. Nach kurzer Zeit kommt es zur Entspannung der Muskeln, was als eine Art Schweregefühl des Körpers, der Arme und Beine empfunden wird. Einige Patienten beschreiben, ein fließendes Gefühl im Körper wahrzunehmen.

Wie lange dauert eine Behandlung?

  • Eine Sitzung dauert 20 bis 30 Minuten.
  • In der Regel erfolgen 10 - 15 Sitzungen, bei zwei Sitzungen pro Woche.
  • Es besteht eine Nachwirkzeit von 6 bis 12 Wochen nach Abschluss der Behandlung

Sind potentielle Nebenwirkungen im Regelfall zu erwarten?

Bei sachgemäßer Handhabung gibt es keine schweren unerwünschten Wirkungen!

Mögliche, aber seltene unerwünschte Wirkungen:

  • Erstverschlechterung
  • Kreislaufprobleme, -kollaps
  • Menschen mit niedrigem Blutdruck oder Kollapsneigung sollten während der Akupunkturbehandlung liegen und sich danach eine Weile ausruhen
  • Müdigkeit
  • Ausbildung eines Blutergusses an der Einstichstelle
  • Passagere Nervenreizung

Besteht Infektionsgefahr?

  • Infektionen durch sterile Akupunktur-Einmalnadeln sind bisher nicht bekannt
  • es werden ausschließlich sterile Einmalnadeln verwendet
  • bei langen Verweildauern (Tage bis Wochen) von Nadeln, sogenannten „Dauernadeln“, kann es vermehrt zu Reizungen, Entzündungen im Bereich der Einstichstelle kommen

Bei welchen Erkrankungen kann ich mich mit Akupunktur behandeln lassen?

Der Schwerpunkt der Praxis liegt auf der Behandlung orthopädischer Erkrankungen:
  • Nackenschmerz und Nackensteife (z.B. nach Schleudertrauma),
  • Schulterschmerz und Schultersteife,
  • Schulter-Arm-Schmerz
  • Tennisarm, Golferarm
  • Erkrankungen der Sehnen
  • Rückenschmerz
  • Hexenschuss (Lumbalgie),
  • Ischiasschmerzen (auch bei Bandscheibenschaden)
  • Arthroseschmerz
  • Sprunggelenk- und Fersenschmerz
  • Sportler-Erkrankungen
  • Kopfschmerz
  • Migräne